Besuchte das Gymnasium Kandlgasse (Wien VII) und erhielt Klavierunterricht u. a. bei Alexander Klar. Ein angebliches Studium an der Wiener MAkad. ist nicht belegbar. 1938 musste R. ins Exil nach New York gehen, wo er seine Ausbildung an der Mannes School of Music abschloss. Zunächst Direktor einer MSch. (1945–52) und Korrepetitor, debütierte er 1944 an der New York City Opera. 1957–79 war R. deren Musikdirektor (bis 1981 Chefdirigent). Unter seiner Leitung wurde dieses Haus zu einer der führenden amerikanischen Opernbühnen. R. war auch als Konzertdirigent (Buffalo Philharmonic Orchestra, 1981–83) mit Gastspielen in Europa erfolgreich
Ehrungen
- Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold 2003
Werke
2 Kurzopern; Streichquartett; Lieder.
Literatur
- Orpheus im Exil 1995
- NGroveD 21 (2001)
- InterpretenL 1992
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- www.wien.gv.at (11/2004)
- de.wikipedia.org/wiki (6/2014)
- Mitt. MUniv. Wien
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.11.2014Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rudel, Julius“ (30.11.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000790fa (abgerufen am )
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