Der Sohn eines jüdischen Kantors studierte 1850–55 Violine am Prager Konservatorium. 1856–61 leitete er die Kur- bzw. Theaterorchester (Kur und Sommerfrische) in Baden und in Ödenburg. 1861 kehrte er nach Prag zurück, wo er Konzertmeister des Ständetheaters wurde und eine MSch. gründete, der er über 35 Jahre vorstand. Ab 1869 war er auch Chordirektor am Neuen jüdischen Tempel in Prag, leitete später eine Kantorenschule und schrieb eigene Kompositionen und Bearbeitungen traditioneller jüdischer Melodien für den Gottesdienst.
Werke
Schirej hechal [Tempelgesänge] 1870–1910.
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
- LdM 2000
- DBEM 2003
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rubin, David“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dfe1 (abgerufen am )
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