Anfangs Auftritte als Zauberkünstler, bald als Tänzer und Mimiker, schließlich v. a. als Choreograph überaus erfolgreich tätig: zunächst in Turin, ab Mitte der 1850er Jahre in Mailand/I; 1861/62 in Wien (u. a. am Kärntnertortheater 1861 mit Gräfin Egmont und 1862 mit Monte-Christo und Sylphide in Peking). Die Musik zu fast allen Balletten von R. stammt von Paolo Giorza. In seinen Choreographien knüpfte er an den pantomimisch-dramatischen Stil eines St. Viganò an.
Werke
Un Fallo 1853, Il Giucatore 1854, Delia 1954, Carlo il Guastatore 1857, Cleopatra 1858, Edmondo Dantès 1858, Il Vampiro 1860, Gräfin Egmont 1861, Monte-Christo 1862, Sylphide in Peking 1862, Velleda 1864.
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
- Schneider 1985
- Raab 1994
- R. Matzinger, Die Geschichte des Balletts der Wiener Hofoper 1869–1918, Diss. Wien 1982
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Rota, Giuseppe“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dfc0 (abgerufen am )
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