Der gelernte Koch absolvierte 1975 erste Auftritte mit der Show- und Tanzband The Teddys. 1980 Gründung des Plattenlabels Robin Records und Start als Solosänger. 1986 wurde von ihm die Zeitschrift Musikportrait ins Leben gerufen. 1980–89 zahlreiche Produktionen mit Nachwuchstalenten, Tanzbands, Showgruppen und renommierten Künstlern wie z. B. Ivo Robic und den Kern Buam . 1992 vertrat R. Österreich beim internationalen Musikfestival Alpe Adria. 1994–98 Produktion (in Zusammenarbeit mit dem ORF) des Dokumentarvideos Kern Buam G’schicht und Der kleine Freddy. Am 2.6.1999, nach 15 Jahren Auftrittspause, startete er mit seiner neuen Band J. R. & Band ein Comeback als Sänger. Weil seine Stimme sehr ähnlich wie die von Neil Diamond klingt und er neben seinen eigenen auch dessen Lieder interpretiert, wird er „der europäische Neil Diamond“ genannt. Sein Pseud. entspricht jenem von N. Diamond in dem Film The Jazz Singer (1980).
Ehrungen
- Eurostar 1994
Werke
Alben: u. a. I don’t cry 1981; Merry go round 1982; Stay 1985; Hava nagilla 1986; Wacht auf 1997; Neil Diamond Medley 2001; You don’t bring me flowers 2001. CDs: Soolaimon 1996; Lonely baby 1998; Mixed diamonds 2000; Mary’s boychild 2001; Sugar, sugar 2002; I’m dancing 2002; Diamonds 2013. Singles: 1980 1980; I don’t cry 1981; Free life 1983; Lonely baby 1983; The sea, the sunshine and you 1990; Killing me softly 1990.
Schriften
- Die Kern-Buam-G’schicht 1997
- Die Stoakogler – Steirerman san very good 1998
- Robin 1999
Literatur
- www.jess-robin.at (9/2017)
Autorin
- Sonja Oswald
Letzte inhaltliche Änderung
18.9.2017Empfohlene Zitierweise
Sonja Oswald, Art. „Robin, Jess (eig. Rath, Raimund)“ (18.9.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df96 (abgerufen am )
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