Nach Ablegung der Lehramtsprüfungen in Innsbruck war er zunächst Lehrer in Schruns/V. Nach Militärdienst studierte er 1920/21 am Leipziger Konservatorium. Danach war er Schuldirektor in Hohenems (1925–28 Leiter des Kirchenchors St. Karl) und Feldkirch (ab 1930). Nach seiner Entlassung 1938 an der Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck tätig; an der Univ. studierte er u. a. Pädagogik und Musikwissenschaft (Dr. 1942). 1944 Lehramtsprüfung für Musik an der MHsch. Graz-Eggenberg. 1949–60 war er Fachinspektor für Musik (Salzburg, Tirol, Vorarlberg). 1954 gründete R. die Internationalen Schul- und Jugendmusikwochen (Jugendsingen) in Salzburg. Die sog. „R.-Methode“ setzte sich im Musikunterricht durch, die Kurse werden seit 1986 von seiner Tochter Christine R.-Frisch geleitet.
Ehrungen
- Hofrat
- Verdienstkreuz des Landes Tirol 1970
- Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1976
- Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg 1978
- Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg 1979
- Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst 1982
Schriften
- Erstes Liederbuch 1952
- Musikerziehung 1952.
Literatur
- AGMÖ 1947–1997
- Riemann 1961 u. 1975
- W. Peschl in ME 41 (April 1988), 180f
- http://members.aon.at/chorstkarl/history.htm (11/2004)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.11.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rinderer, Leo“ (30.11.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df56 (abgerufen am )
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