Betrieb 1906–12 Musikstudien an der Wiener MAkad. bei R. Stöhr, H. Grädener, R. Fuchs, E. Mandyczewski, J. Hofmann, G. Feist und H. Steiner v. Eltenberg. 1912–14 Solobratschist des Konzertvereins der MAkad., gehörte er nach dem Ersten Weltkrieg ab 1919 dem Staatsopernorchester und den Wiener Philharmonikern an. 1923–26 lehrte er Musiktheorie an der MAkad., ab 1928 Kompositionslehrer an der Horak-MSch. und ab 1932 Leiter der Dirigentenklasse der MSch. Lutwak-Patonay. R. trat auch als Dirigent (u. a. Wiener Männerchor ab 1926, Wiener Oratorienchor ab 1937, Arbeiter-Symphonie-Orchester ab 1952) hervor. 1920 ehelichte er die Pianistin Lissy Hammerl (* 2.2.1893 Wien, † nach 1954 [Ort?]).
Ehrungen
- Silbernes Ehrenzeichen des Österreichisch-süddeutschen Chormeisterverbandes 1933
- Prof.-Titel 1947
- Ehrenkreuz II. Klasse
- versch. militärische Auszeichnungen
Werke
Sinfonietta, Nachtstück f. großes Orch., Homunkulus (symphonisches Vorspiel), Kammermusik, Klavierstücke, Chöre, Lieder.
Literatur
- Kürschner 1954
- F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954
- F-A 1936
- Wr. Ztg. 13.9.1960, 6
- Ulrich 1997
- [Fs.] Wr. Philharmoniker 1842–1942 , 1942 [Statistikteil]
- Salzburger Chronik für Stadt und Land 1.6.1932, 5, 30.6.1933, 5
- Salzburger Volksbl. 11.10.1937, 6
- WStLA (Biographische Slg.)
Abbildungen
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rieger, Otto Martin“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x001014c8 (abgerufen am )
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