War Schüler des Regens chori Karl Spohr (Klarinette) und des Stadtkapellmeisters J. Kolbenschlag (Violine), dem Vater von F. Kolbenschlag, in seiner Heimatstadt und trat 1867 in die Militärmusik des Feldjäger-Bataillons Nr. 2 ein. 1868 kam er in die Kapelle des IR.s Nr. 71, 1879 wurde er dort zum Kapellmeister ernannt. Seine heute im staatlichen Bezirksarchiv in Trenčín liegende Musikaliensammlung umfasst 405 Inventarnummern und vermittelt einen guten Einblick in die Praxis der österreichischen Militärmusik im ausgehenden 19. Jh.
Ehrungen
- Österr. u. ausländische Orden
Werke
55 Werke (Tänze, Märsche, Potpourris), davon nur eines gedruckt.
Literatur
- J. Lengová in W. Suppan (Hg.), Kgr.-Ber. Abony/Ungarn 1994 , 1996
- Kosel 1902
- E. Rameis, Die österr. Militärmusik 1976 (erg. u. bearb. v. E. Brixel), 174
- http://members.aon.at/anzenberger/militaer.html (12/2004)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Richter, Karl Kaspar“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0007593c (abgerufen am )
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