Rémi (eig. Rosenthal), Heinrich

* 27.3.1859 Klausenburg, Siebenbürgen/Ungarn (Cluj-Napoca/RO), † 16.4.1924 Wien

Geiger

R. studierte im Schuljahr 1873/74 kurzzeitig am Konservatorium der GdM Violine, Klavier und Harmonielehre, brach das Studium jedoch Ende 1873 vorzeitig ab. Danach setzte er seinen Geigenunterricht bei J. Dont vermutlich bis 1876 fort. 1880 wurde er Mitglied des Orchesters der Wiener Hofoper sowie der Wiener Philharmoniker, wo er vom Sekundgeiger zum Stimmführer der 1. Geigen (unter G. Mahler) avancierte. Hier blieb er bis zu seiner Pension 1915 und trat nebenbei u. a. im Wiener Tonkünstlerverein auf. 1902 konvertierte er mit seiner Familie zum evangelisch-reformierten Glauben und änderte seinen Namen. Mit seiner Frau Berta (geb. Pollak, * 28.2.1873 Mauth/Böhmen [Mýto/CZ], † 20.5.1944 KZ Theresienstadt/Protektorat Böhmen und Mähren [Terezín/CZ]) hatte er den Sohn Walter R. (* 30.4.1896 Wien, † 31.12.1939 Staßfurt/D).

Literatur

Autorin

  • Meike Wilfing-Albrecht

Letzte inhaltliche Änderung

22.5.2023

Empfohlene Zitierweise

Meike Wilfing-Albrecht, Art. „Rémi (eig. Rosenthal), Heinrich“ (22.5.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003d5680 (abgerufen am )

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