Reifner, Vinzenz (Vincenz)

* 25.10.1878 Theresienstadt/Böhmen (Terezín/CZ), † 26.11.1922 Dresden/D

Jurist, Komponist, Musikschriftsteller

Lernte schon im Kindesalter Violine, Klavier und Zither, studierte Jus in Prag, Komposition bei Cyrill Kistler in Bad Kissingen/D. R. war nach seiner Promotion als k. k. Staatsbeamter in verschiedenen Städten tätig, zuletzt an der Statthalterei in Prag als Landesschulrat für Böhmen, komponierte daneben aber erfolgreich weiter. Seit 1919 war er Leiter des deutschböhmischen Hilfsbüros in Dresden. Seine Kompositionen, besonders die symphonischen Dichtungen, zeigen Anklänge an R. Strauss und Max Reger. Er betätigte sich auch als Musikschriftsteller und -kritiker.

Werke

Oper Maria; Operette Die Junker von Stein (unvollendet); Ballett-Ouvertüre; symphonische Dichtungen (Frühling; Dornröschen; Die Bremer Stadtmusikanten; Vom Schreckenstein) u. a. Orchesterwerke; Klaviermusik; Vokalwerke (u. a. Lieder eines fahrenden Gesellen); Hg. von Kriegsliedern sowie Kinderliedern.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Reifner, Vinzenz (Vincenz)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001debc (abgerufen am )

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