Galt in Wien als Wunderkind auf der Violine. 1925–29 studierte er an der Wiener MAkad. Komposition, 1929–31 Musikgeschichte an der Sorbonne in Paris. In seiner Wiener Zeit schrieb R. Operetten und Musik für Revuen und Kabaretts. 1938 emigrierte er nach Stockholm, 1939 nach Norwegen und Haiti, 1941 in die USA (Exil). Er lebte in New York und war nach dem Zweiten Weltkrieg (Dienst beim Army Intelligence Service) als Arrangeur und Filmkomponist in Hollywood, beim Radiosender Voice of America sowie als Musiklehrer tätig.
Ehrungen
- Auszeichnungen des American Music Center.
Werke
Opern (Mad Hamlet 1965, The Artist 1972); Operetten, Revuen (Straßenmusik 1934); Kantaten, Requiem to War 1963; Orchesterwerke (Loves in My Life); Kammermusik; Chormusik, Lieder, Spirituals.
Literatur
- Riemann 1975
- Orpheus im Exil 1995
- F-A 2 (1978)
- Kürschner 1954
- Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983
- Hb. des dtspr. Exiltheaters 1933–1945, 1999
- DBEM 2003
- R. Ulrich, Österreicher in Hollywood 2004
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Reif, Paul“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00075a92 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

