War bereits vor 1486 in Heilbronn/D ansässig und ist dort 1486–90 als Organist und Orgelbauer nachweisbar. 1495 dürfte ihn Maximilian I. kennen gelernt haben, dem er nach Innsbruck, Augsburg/D und Wien folgte. In Innsbruck arbeitete er mit P. Hofhaimer zusammen, dessen Orgelentwürfe teilweise von R. ausgeführt wurden. Ein gemeinsames Wirken ist auch mit dem Heidelberger Organisten A. Schlick nachweisbar.
Werke
Innsbruck (Hofkirche, 1491?; Pfarrkirche, 1497/98; Hofkapelle, 1502 [Reparatur]), Stuttgart/D (Stiftskirche, 1492 [Reparatur]), Wiener Neustadt/NÖ (St. Georgs-Kapelle der Burg, 1500), Speyer?/D (1505).
Literatur
- H. Fischer/Th. Wohnhaas, Lex. süddt. Orgelbauer 1994
- H. J. Moser, Paul Hofhaimer 21966
- Senn 1954
- K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 1 (2001)
- MGG 6 (1957) [Hofhaimer, Innsbruck] u. 7 (1997) [Orgel]
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Reichenauer (Reichenawer, Rychenower), Wolfgang“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dea9 (abgerufen am )
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