War 1966–72 Mitglied der Wiener Sängerknaben (Sopransolist, Zusammenarbeit mit H. v. Karajan, J. Krips, K. Böhm). Nach der Matura studierte er Gesang am Bruckner-Konservatorium Linz sowie in Wien u. a. bei R. Boesch, Erika Mechera, K. Equiluz, E. Schwarzkopf und Hans Peter Blochwitz. Zahlreiche Konzerte und Opernauftritte (Bühnendebüt Klagenfurt 1990) in Österreich (Wien, Innsbruck), Deutschland (Hamburg, Dresden, München, Berlin etc.), der Schweiz (Zürich, Basel), Rom, Paris, Warschau etc. R. zählt zu den wenigen international prominenten Sopranisten (nicht Countertenor) und singt das barocke und klassische Repertoire, aber auch zeitgenössisches Musiktheater. Zahlreiche CD-Aufnahmen vom Barock (u. a. Farinelli-Arien) bis hin zur Popmusik (u. a. Zusammenarbeit mit Supermax).
Ehrungen
- Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst
- Großes Ehrenzeichen des Landes Kärnten
Schriften
Literatur
- K-R 2003
- Ulrich 1997
- http://arno-raunig.at/ (2/2018)
- http://arnoargos.com (2/2018)
- Mitt. Management A. R. (2/2018)
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
26.2.2018Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Raunig, Arno (Pseud. Arno Argos)“ (26.2.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0005a432 (abgerufen am )
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