Trat 1630 in die Innsbrucker Hofkapelle ein, wurde 1631 2. Hoforganist sowie Lehrer der Kapellknaben und 1635 1. Hoforganist. 1648–72 bekleidete er – mit einer kurzen Unterbrechung – in Nachfolge von J. Stadlmayr (dessen Schwiegersohn er seit 1642 war) das Amt des Innsbrucker Hofkapellmeisters. Bei seinem Tod folgte ihm G. B. Viviani nach. Sein Vater Jacob R. (* vor 1560 Altdorf bei Weingarten, † 12.8.1606 Weingarten) war u. a. 1574/75 Schüler O. di Lassos in München/D und wirkte anschließend als Kapellmeister im Kloster Weingarten.
Werke
Messen (s. Tbsp.), Litaneien, Motetten (s. Tbsp.), Geistliche Gesänge.
Literatur
- NGroveD 21 (2001) [Reiner]
- DBEM 2003 [Reiner]
- MGG 11 (1963) [Reiner]
- Senn 1954
- K. Drexel/M. Fink (Hg.), Musikgesch. Tirols 2 (2004)
- Riemann 1961 u. 1975 [Reiner]
- GerberATL 2 (1792) u. NTL 3 (1813/14) [Reiner]
- Wurzbach 25 (1873) [Reiner]
- EitnerQ 8 (1902) [Reiner]
- Mendel-R. 8 (1877) [Reiner]
- MGÖ 1 (1995)
Hörbeispiele
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Rainer (Reiner), Ambros (Ambrosius)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de5c (abgerufen am )
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