Sein Erbauer, Ing. Oskar Koton, der dieses Experiment auf Firmenkosten durchführte, fungierte im Ein-Mann-Betrieb auch als Sprecher und Unterhaltungspianist. Wegen der geringen Reichweite des Senders übersiedelte man diesen nach einiger Zeit über Mietvertrag mit dem Technologischen Gewerbemuseum in den 4. Stock des Hauses Währingerstraße 59 (Wien IX). Der später durch die RAVAG bekannt gewordene Geiger B. Silving spielte erstmals mit seiner Kapelle für R. H., es traten bekannte Künstler wie u. a. Raoul Aslan, Paul Pranger, Blanka Glossy und R. Mayr auf. Mit zunehmendem Erfolg der RAVAG stellte R. H. seinen Betrieb mit 29.8.1924 ein.
Literatur
- V. Ergert et al., 50 Jahre Rundfunk in Österreich 1 (1976), 31f
- Radiowelt 7.9.1924
Autor
- Reinhold Westphal
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Reinhold Westphal, Art. „Radio Hekaphon“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de43 (abgerufen am )
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