Am Kontrabass Autodidakt, studierte 1974–76 elektroakustische Musik an der Wiener MHsch. Als Bassist in der Linzer Jazz- und Improvisationsszene tätig, 1977 Gründung eines eigenen Experimentalstudios, Konzerte und Performances (u. a. 1979/80 Improvisations-Trio mit F. Gulda und Ursula Anders, 1986/87 mit Gulda Projekt Landschaft mit Pianist für Tonband und Klavierimprovisation), künstlerische Leitung des Festivals Absolute Musik für Tonband-Musik (1988, 1989 und 1996 in Allentsteig/NÖ, 1992 in Linz). Seit 1990 Lektor für Theorie der elektroakustischen Musik an der MUniv. Wien. 1991 Kompositionsauftrag für den österreichischen Pavillon bei der EXPO ’92 in Sevilla/E, Entwicklung von Computer-Software zur Klangverarbeitung, 2000 Gründung eines eigenen Labels (canto crudo).
Ehrungen
- Staatsstipendium für Komposition 1979 u. 1989
- Publicity Preis der Austro Mechana 1995
- Kulturpreis des Landes Niederösterreich
- Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2004
Schriften
- Mail für Hiob(satirische Texte zu Musik und Kultur)
- Demontagen (Kritik der niederösterr. Kulturpolitik)
- Electric Orpheus (Texte zur Theorie der elektroakustischen Musik)
Literatur
- www.mica.at (3/2005)
- eigene Recherchen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.3.2005Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Rabl, Günther“ (30.3.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de3a (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

