Erhielt seine musikalische Ausbildung 1808–17 in Mailand und wirkte ab 1826 als Soloflötist im Orchester der Scala. 1827 wurde er als Prof. für Flöte an das Mailänder Konservatorium berufen. V. a. mit dem Klarinettisten Ernesto Cavallini (1807–74), aber auch mit einem Bläserquartett veranstaltete er ab 1817 erfolgreiche Kammermusikkonzerte in Italien und auch auf Tourneen durch Europa. In seinen Kompositionen verwendete er überwiegend Motive aus beliebten zeitgenössischen Opern.
Werke
ca. 65 Kompositionen f. Fl. (2 Konzerte f. Fl. u. Orch.; Capricci f. 3 bzw. 4 Fl.n; Flötenduette; virtuose Solostücke; Fantasien über Opernmotive); Sonaten und Etüden nach der Methode von Benoit Tranquille Berbiguier; Hg. einer Flötenschule nach der Methode Berbiguier (Ricordi, Milano o. J.).
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- Wurzbach 24 (1872)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Rabboni, Giuseppe“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de37 (abgerufen am )
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