Scheint nach Wien als Kontrafagottist für die Harmoniemusik von J. F. M. v. Lobkowitz gekommen zu sein, für den er noch 1811 als Kopist tätig war. 1810 wurde er Kontrabassist im Orchester des Burgtheaters. R. wirkte bei der UA mehrerer Werke L. v. Beethovens mit.
Ein Musiker namens Josef R. lebte 1778 in Neustift (Wien VII) und 1781 am Magdalenengrund (Wien VI), der Geiger Kaspar R. ist 1746–62 in Wiener Vorstädten, v. a. in Spittelberg (Wien VII), nachweisbar.
Literatur
- Th. Albrecht in Wr. Oboen-Journal 42 (Juni 2009)
- A. Planyavsky, Gesch. des Kontrabasses 21984
- WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf]; TBP 1838; Verlassenschaftsabhandlung Mag. Zivilgericht Fasz. 2, 2265/1823 [Barbara R.])
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2013Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Raab, Ignaz“ (8.7.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002ea712 (abgerufen am )
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