Nach seinem Studium am Mailänder Konservatorium (1839–42) Mitglied des Orchesters der Mailänder Scala, ab 1850 als Solocellist. 1851 wurde er Prof. am Mailänder Konservatorium, 1860/61 gründete er mit Kollegen die Mailänder Società di S. Cecilia. 1879–81 wirkte Qu. als Maestro di cappella am Dom zu Mailand. Neben seinen Kompositionen verfasste er auch ein sehr geschätztes Violoncello-Lehrbuch.
Werke
Messen und andere geistliche Kompositionen; Oper Il dì di S. Michele 1863; Kammermusik; Werke f. Vc. u. Kl. sowie f. Vc. solo.
Schriften
Literatur
- NGroveD 19 (2001) [mit WV]
- ÖBL 8 (1983)
- Riemann 1929
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Quarenghi, Guglielmo“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de27 (abgerufen am )
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