Studierte Violine am Prager Konservatorium und war Konzertmeister des Theaterorchesters in Würzburg/D. Danach Kapellmeister beim bulgarischen Leibgarde-IR Nr. 6, wo er eine Neuorganisation der bulgarischen Militärmusik durchsetzen konnte. In der k. u. k. Armee diente er als Militärkapellmeister bei den Kapellen der IR.er Nr. 18 (1892/93) und 32 (1895–1912).
Ehrungen
- Jubiläumsmedaille
- königlich preußische Verdienstmedaille
- kaiserlich persischer Sonnen- und Löwenorden
Literatur
- J. Damański (Hg.), Die Militär-Kpm. Oesterreich-Ungarn’s 1904
- E. Rameis, Die österr. Militärmusik 1976 (erg. u. bearb. v. E. Brixel), 173
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Přibik, Ottokar“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0005a431 (abgerufen am )
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