War Kapellmeister beim Regiment Colloredo, dann bei Graf Georg v. Waldstein, dessen Harmoniemusik er unterrichtete. Nach der Auflassung dieser Kapelle war er Organist in Kuttenberg (Kutná Hora/CZ) und Leitomischl (Litomyšl/CZ), wo er auch komponiert haben soll. 1791–1801 leitete P. die „türkische Banda“ der Grenadierkompanie des Fürsten Alois I. v. Liechtenstein in Feldsberg (Valtice/CZ). 1801 gab er seine Stellung aus unbekannten Gründen auf.
Literatur
- H. Stekl in The Haydn Yearbook/Das Haydn Jb. 10 (1978)
- Dlabacž 1815 [Prachenský]
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Prachensky, Johann“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dda0 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

