Wurde nach einem Maschinenbaustudium in Wiener Neustadt/NÖ 1899 Mitarbeiter des väterlichen Mühlenbetriebes in Enzersdorf an der Fischa/NÖ, studierte daneben in Wien Orgel und Musiktheorie bei Josef Schöpfleuthner, bis 1914 v. a. Vokalstil bei O. Müller, 1924–27 Formenlehre bei K. Weigl und war nebenberuflich als Komponist tätig.
Werke
2 Messen; 8 Motetten; Kammersymphonie; Streicherserenade; Kammermusik für Streicher und Bläser in versch. Besetzungen; Orgelstücke; ca. 100 geistliche u. weltliche Lieder. – Nachlass in der A-Wn.
Literatur
- Erhart 1998
- DBEM 1 (2003)
- ÖBL 8 (1983)
- Kürschner 1954, 1675
- Riemann 1929 u. 1961
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Polsterer, Rudolf“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd74 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

