War in Budapest und Rom Schüler von F. Liszt, dann als Hofpianist Lehrer am 1883 gegründeten fürstlichen Konservatorium in Sondershausen/D und begründete 1888 in Graz in der MSch. des Musikvereins für Steiermark die erste Klavierklasse. 1897/98 dirigierte er an Opernhäusern u. a. in London, Hamburg/D, Wien (als Assistent G. Mahlers) und Graz, war auch Hofkapellmeister des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha. 1900–07 war P. Hofkapellmeister in Stuttgart/D, 1907–13 in den USA Leiter des Philadelphia Orchestra, dann Dirigent am Hamburger Stadttheater, 1914–24 Generalmusikdirektor in Braunschweig. Er war besonders als Wagner-Interpret erfolgreich und trat auch mit einigen Kompositionen an die Öffentlichkeit.
Werke
2 Symphonien; 2 Symphonische Dichtungen; Kammer- und Klaviermusik; Chöre und Lieder.
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- StMl 1962–66
- Riemann 1929
- LdM 2000, 1756
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Pohlig, Karl“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd5d (abgerufen am )
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