1963–71 Studium an der MHsch. in Wien (Musikerziehung, Kirchenmusik und Gesang) sowie an der Univ. Wien (Geschichte). Pädagogische Tätigkeit in Wien und seit 1986 in Spittal an der Drau. Angeregt durch Wa. Deutsch betreibt er seit Mitte der 1960er Jahre musikalische Feldforschung im Katschtal und Liesertal und belebte mit dem Katschtaler (Studenten-)Quartett geistliche und weltliche Volkslieder nach eigenen Aufzeichnungen. Tätigkeit als Chorleiter (u. a. Singgemeinschaft Währing, Ars musica etc.) und Sänger in diversen Vokalensembles (Kärntner Studentenquartett bzw. -terzett und Katschtaler Quartett). Organist und seit 1993 Leiter des Katschtaler Kirchenchores. Seine drei Töchter sind als Frauenterzett DreiXang ebenfalls musikalisch tätig.
Ehrungen
- Silbernes Ehrenzeichen des Kärntner Bildungswerkes 1969
- Förderungspreis des Landes Kärnten 1977
- Anton Anderluh-Plakette 1977
- Goldenes Ehrenzeichen des Kärntner Bildungswerks 2002
- Würdigungspreis der Kärntner Chor Akademie 2003
Werke
Katschtaler Messe, St. Georgs-Messe, Rangersdorfer Marterle-Messe; Katschtaler Weihnachtsmotette, Katschtaler Volkspassion; Szenisches Oratorium Mein Knecht ist er f. 2 Oberchöre, Klavier- und Orgelbegleitung und Sprecher; Liada aus’n Liedertal; Lieder auf neue Kärntner Mundarttexte.
Schriften
- Vom Schteabn und Traurigsein. Lieder, Märchen, Balladen. Texte aus Kärnten 1979
- „Es wollt ein Sünder Reisen“. Geistliche Lieder und Balladen. Ihr Stellenwert in bäuerlicher Lebensweise in Kärntner Volksliedwerk (Hg.), Das geistliche Volkslied in Kärnten 1994
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- pers. Mitt. H. P.
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Pleschberger, Hans“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd4a (abgerufen am )
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