1679–86 als Nachfolger Giacomo Carissimis Kapellmeister am Collegium Germanicum und an San Apollinare in Rom, stand dann wahrscheinlich längere Zeit in Diensten Johann Seyfrieds v. Eggenberg (bei Graz): 1688 ist das Drama per musica Oronta in Egitto dem Fürsten gewidmet, auch die Widmung von Il vanto dell’amore (1689) erinnert daran. In der Klarissinnenkirche in Wien wurden später drei seiner Oratorien aufgeführt: Davide pentito (Graf Leopold Wilhelm v. Königsegg gewidmet), S. Francesco Saverio und Il Tobia (Graf Karl-Ernst v. Waldstein gewidmet). Zwischen 1695/1700 wurden in Venedig fünf Opern von ihm aufgeführt, aber noch im Vorwort des 1705 in Udine/I aufgeführten Pompeo nennt er sich „Kapellmeister des erlauchten Prinzen von Eghinberg“. 1700–04 war er Kapellmeister am Dom zu Padua/I, 1706–14 Kapellmeister an San Venceslao in Cividale (Friaul).
Werke
Opern, Oratorien, Cantaten, 1 Sonate.
Literatur
- A. Zanini in C. De Incontrera/A. Zanini (Hg.), Ecco mormorar l’onde. La musica nel Barocco 1994
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- R. Casimiri in Note d’archivio 16 (1939), 19 (1942)
Autor:innen
- Maria Grazia Sità
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Maria Grazia Sità, Art. „Pignatta, Pietro Romolo“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00075a89 (abgerufen am )
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