Seine musikalische Ausbildung erhielt er als Museaner im Stift Kremsmünster. Nach dem theologischen Hausstudium wurde er 1778 Priester und anschließend Prof. für Grammatik und Mathematik an den höheren Schulen, 1783–87 Regens chori, 1810–12 Schaffner, anschließend lebte er als Konventuale. Er war ein begabter Orgelspieler und befasste sich auch mit Musiktheorie. In seiner Zeit als Regens chori war er auch Lehrer des ebenfalls aus Schwanenstadt stammenden F. X. Süßmayr.
Schriften
- Generalbaßlehre, Schule des Clavichordspiels, Über Tonintervalle (Mss.), Dialogus de consonantia (verloren)
Literatur
- Kellner 1956
- Kellner, Profeßbuch.
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Piessinger, P. Maximilian OSB (Josef)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00075a88 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

