Pfefferkorn, Joachim

* 9.12.1931 Schruns/V, † 11.4.2021 Frastranz/V

Lehrer, Kirchenmusiker, Komponist

Absolvierte die Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch und war ab 1952 an verschiedenen Volksschulen Vorarlbergs tätig; zuletzt ab 1981 in Frastanz, wo er einen Schülerchor gründete und 1984–92 Direktor war. Daneben wirkte 1970–80 als Lehrer an der MSch. Schruns (Violine, Klavier, Orff-Instrumente) und Leiter verschiedener Vereine bzw. Chöre (1958–62 Leiter des Kirchenchores von Tschagguns, 1960–2000 Leiter des Pfarrkirchenchores Schruns [1968 UA der Rudigiermesse von J. Kronsteiner in Linz]); Mitorganisator der Montafoner Sommerkonzerte. 1964–2008 war er Dekanatskantor für Kirchenmusik im Montafon, 1978–2001 auch Kirchenmusikreferent für Vorarlberg (Nachfolger von M. Längle). P. war 1978–2019 Vertreter der Diözese Feldkirch im ständigen Mitarbeiterteam der Zeitschrift Singende Kirche und war langjähriger Obmann des Vereins zur Förderung der katholischen Kirchenmusik in Vorarlberg. Mitarbeiter im Vorarlberger Volksliedwerk und Tätigkeit als Orchestermusiker (Violine) in Feldkirch und Bregenz.

Ehrungen

  • Verdienstmedaille der Diözese Feldkirch 1983
  • Ehrengabe des Landes Vorarlberg für Kunst und Wissenschaft 1986
  • Orlando di Lasso-Medaille 1991
  • Silbernes Ehrenzeichen der Diözese Feldkirch 1998
  • Päpstlicher Orden „Benemerenti“ 1999
  • Großes Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg 2001
  • Ehrenzeichen in Gold der Diözese Feldkirch 2001
  • Ehrenmitglied des Vorarlberger Volksliedwerks 2005
  • Oberschulrat

Werke

Lieder, Chöre (Luag, wia tritt min Schatz daher); Bearbeitungen.

Schriften

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.6.2021

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Pfefferkorn, Joachim“ (15.6.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dce3 (abgerufen am )

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