Peyer (versch. Schreibweisen), Johann Baptist

* ca. 1670 (Ort?), † 10.4.1733 Wien

Organist, Komponist

Ab 1698 Organist in Heiligenkreuz, wo er wahrscheinlich ausgebildet wurde und zwischen 1699/1712 auch als Präfekt der Sängerknaben belegt ist. Nachfolger wurde sein Schüler F. G. Pruneder; 1712–20 bei Eleonore Magdalena Theresia, der Witwe von K. Leopold I., danach auf Empfehlung von J. J. Fux in der Hofkapelle von K. Karl VI. Gemeinsam mit Johann Kaspar Ferdinand Fischer und Go. Muffat zählt P. zu den wichtigen Vertretern liturgischer Tastenmusik österreichisch-böhmischer Provenienz im frühen 18. Jh. Seine Werke werden z. T. auch dem Würzburger Hoforganisten Andreas Bayer (1710–49) zugeschrieben.

Werke

ca. 100 Orgelwerke (Präambeln, Fugen, Capricci).

Literatur

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Peyer (versch. Schreibweisen), Johann Baptist“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00075a86 (abgerufen am )

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