Petter, Franz Josef

* 4.7. [K-R: 6.] 1869 Innsbruck, † 7. [Kosch u. K-R: 11.] 9.1943 [ÖBL: 1944] Köln/D

Sänger (Tenor)

Übernahm 1885 die Tischlerei seines Vaters. Nach Musikunterricht beim Regens chori von St. Nikolaus in Innsbruck, Johann Senn (1846–1909), sang er im Vogelweider-Quintett. Ab 1890 studierte er Gesang in Berlin, gab Konzerte und debütierte 1895 an der Berliner Hofoper. Es folgten Engagements in Prag (1896), Frankfurt a. M./D (1897–99) und Dresden, wo er besonders erfolgreich war. 1904–11 sang er in Köln, wo er noch 1921 konzertierte. Gastspiele u. a. bei den Bayreuther Festspielen.

Literatur

  • K-R 1997 u. 2002
  • ÖBL 8 (1983)
  • DBEM 2003
  • Kosch 3 (1992)
  • Ulrich 1997

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2005

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Petter, Franz Josef“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dcd8 (abgerufen am )

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