Übernahm 1885 die Tischlerei seines Vaters. Nach Musikunterricht beim Regens chori von St. Nikolaus in Innsbruck, Johann Senn (1846–1909), sang er im Vogelweider-Quintett. Ab 1890 studierte er Gesang in Berlin, gab Konzerte und debütierte 1895 an der Berliner Hofoper. Es folgten Engagements in Prag (1896), Frankfurt a. M./D (1897–99) und Dresden, wo er besonders erfolgreich war. 1904–11 sang er in Köln, wo er noch 1921 konzertierte. Gastspiele u. a. bei den Bayreuther Festspielen.
Literatur
- K-R 1997 u. 2002
- ÖBL 8 (1983)
- DBEM 2003
- Kosch 3 (1992)
- Ulrich 1997
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Petter, Franz Josef“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dcd8 (abgerufen am )
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