Wurde früh musikalisch ausgebildet, studierte später bei Michael Haller und Franz Xaver Haberl in Regensburg/D sowie bei Abt Albanus Schachleiter in Emaus bei Prag und gründete 1890 mit Mitschülern und Freunden ein kleines von ihm geleitetes Orchester, 1895 die P.-Sängerknaben, die er bis 1920 betreute. Beide Klangkörper wurden zu wichtigen Faktoren im Wiener Musikleben ihrer Zeit. Als Chorregent wirkte P. an der Kapuzinerkirche (Wien I, 1894–97), Altlerchenfelder Kirche (Wien VII, 1897/98), Universitätskirche (Wien I, 1898–1922), Lazaristenkirche (Wien VII, 1906-18) und Laimgrubenkirche (Wien VI, 1914–39). 1925–32 war er Prof. an der Wiener MAkad. und baute in Mauer (Wien XXIII) ab 1929 eine Kindersingschule auf. Er hatte schon 1919 auf seinem Landsitz in Mauer ein Erholungsheim für seine Chorknaben eingerichtet.
Gedenkstätten
- Peterlinigasse (Wien XXIII)
Ehrungen
- Große Goldene Salvatormedaille der Stadt Wien
Werke
Nachlass in der Musikslg. der ÖNB.
Literatur
- Czeike 4 (1995)
- ÖBL 7 (1978)
- DBEM 1 (2003)
- E. Tittel, Österr. Kirchenmusik 1961, 318
- Riemann 1929
- L. Nowak in SK 22 (1974/75)
Abbildungen
Autoren
- Uwe Harten
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Uwe Harten, Art. „Peterlini, Dominik Josef“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dccc (abgerufen am )
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