Betrieb musikalische Studien in Triest (bei Gustav Wieselberger), Florenz/I, Wien und Leipzig/D (bei Salomon Jadassohn). 1904 kehrte er nach Triest zurück und unterrichtete bis 1914 Komposition und Musikgeschichte am Konservatorium. Ab 1914 in Mailand, wirkte er hier u. a. 1917–19 als Dozent für Harmonielehre am Konservatorium und Leiter der musikalischen Abteilung des Istituto Editoriale Italiano. Er zog sich später nach Abbazia (Opatija/HR) bzw. Rom zurück und widmete sich neben dem Komponieren v. a. dem Studium italienischer Komponisten des 16.–18. Jh.s. (Hg. einzelner Werke).
Werke
Oper (Rosamunda), Miserere, Symphonische Dichtungen, Kammermusik, Klaviermusik, Lieder.
Schriften
- Giuseppe Verdi 1900 [erste dt.sprachige Biographie Verdis]
- Armonia razionale, 2 Bde. 1933–36
- weitere musiktheoretische Werke
Literatur
- MGG 10 (1962)
- ÖBL 7 (1978)
- Riemann 1929 u. 1961
- F-A 1936 u. 2 (1978)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Perinello, Carlo“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dcb4 (abgerufen am )
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