Pepöck, August

* 10.5.1887 Gmunden/OÖ, † 5.9.1967 Gmunden

Komponist, Kapellmeister

Sängerknabe in St. Florian; studierte 1906–11 in Wien am Konservatorium der GdM (Musiktheorie bei R. Fuchs und R. Heuberger), weitere Privatstudien bei Fuchs; gründete 1918 in Kriegsgefangenschaft mit F. Reidinger einen Männerchor und ein Orchester; ab 1919 Korrepetitor am Stadttheater Troppau, Theaterkapellmeister in Iglau, Bozen, Reichenberg, Elberfeld/D und Dortmund/D; ab 1926 als freischaffender Künstler in Gmunden und Wien tätig. P. ist v. a. als Operettenkomponist bekannt. Sein größter Erfolg war Der Reiter der Kaiserin (UA 1941 am Wiener Raimundtheater).

Gedenkstätten

  • Denkmal auf der Gmundner Esplanade

Ehrungen

  • Ehrenbürger von Gmunden 1957
  • Prof.-Titel 1957
  • Großes Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft 1962

Werke

Operetten (Mädel ade 1930, Trompeterliebe 1934, Hofball in Schönbrunn 1937, Drei Wochen Sonne 1938, Der Reiter der Kaiserin 1941, Eine kleine Liebelei 1942, Frühling in Wien 1946, Der ewige Spitzbub 1947, Faschingsnacht 1948, Staatsauftrag 1950 [Bearbeitung von Jos. Strauss' Frühlingsluft], G’schichten aus dem Salzkammergut 1953, Hochzeit in Nymphenburg 1954); Bühnen- und Filmmusiken, Orchesterwerke (Ouvertüren, Salzkammergut-Suite, Ischler Kaiser-Suite), Chorwerke, Kirchenmusik (St. Floriani-Festmesse 1956, Hirtenmesse 1957), Kammermusik, Lieder, Chöre.

Literatur

  • MGG 10 (1962) u. 16 (1979)
  • Riemann 1975
  • Kosch 3 (1992)
  • Lang 1986
  • ÖL 1995
  • F-A 1936 u. 2 (1978)
  • ÖMZ 22 (1967), 618
  • DBEM 2003

Abbildungen

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

4.9.2024

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Pepöck, August“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dca7 (abgerufen am )

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