Er war Schüler F. Turinis in Brescia und 1664/65 Kapellmeister am Dom zu Bergamo/I. Schon im Advent 1667 wurde ein Oratorium in der Kapelle der K.in-Witwe Eleonora II. aufgeführt, als deren Organist er seit 1670 nachweisbar ist. 1682 wurde er ihr Kapellmeister; nach ihrem Tod 1686 verließ er Wien und erhielt eine Pension. Bei seinem Tod war er Maestro di musica des Ospedale degl’Incurabili in Venedig.
Werke
zahlreiche Serenate und einaktige Opern, Wien 1677–86; Oratorien Wien, 1667–92; Musik zu Akademiesitzungen, Wien 1685 (A-Wn).
Literatur
- Th. Antonicek in Mitt. d. ÖGMw 6 (1976)
- H. Seifert in M. Angerer et al. (Hg.), [Fs.] O. Wessely 1982
- Seifert 1985
- Cl. Kapsamer, G. B. Pederzuoli , Dipl.arb. Wien 1988
- M. Strümper, Die Viola da gamba am Österr. Kaiserhof, Diss. Wien 2001
- NGroveD 19 (2001)
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Pederzuoli, Giovanni Battista“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc96 (abgerufen am )
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