Spielte mit neun Jahren Tenorhorn und Posaune in einer Blaskapelle, 1950–56 in einer Werkskapelle in Ödenburg und in einem ungarischen Militärorchester. 1956 wanderte er nach Deutschland aus. 1960 gründete P. in Schwäbisch Gmünd/D die (Original) Burgenlandkapelle. 1971 USA-Tournee. Erhielt weitere musikalische Ausbildung 1973–75 an der MSch. Heidelberg/D bei Fritz Heckler (Diplom für Volksmusikdirigieren). P. leitete das Burgenland Vocal-Trio (ab 1968) und das Werksorchester der Zahnradfabrik Schwäbisch Gmünd (1972–91). 2011 verließ P. die Original Burgenlandkapelle, seine Nachfolge als Dirigent übernahm Richard Beißer, ehemals Es-Klarinettist der Kapelle.
Ehrungen
- Großes Goldenes Ehrenzeichen des Burgenländischen Blasmusikverbandes 1981
- Verdienstkreuz des Landes Burgenland 1982
Werke
Kleine Anuschka; In der Weinschenke; Eine Rose für dich; Für unbeschwerte Stunden; Märsche, Polkas.
Literatur
- Lang 1986
- Suppan 1994
- www.robert-payer.de/burgenlandkapelle.htm (6/2004)
- www.robert-payer.de (8/2011)
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
30.8.2011Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Payer, Robert“ (30.8.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc8e (abgerufen am )
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