Musikalisch zunächst vom Vater, 1876–79 an der Musikvereinsschule in Brünn, bis 1882 an der MSch. des Allgemeinen Kirchenmusik-Vereins in Wien bei Josef Böhm (Orgel, Gesang, Komposition) und Tischer (Violine) ausgebildet. Nach der Staatsprüfung 1883 wirkte er als Organist in Znaim, ab 1885 in Brünn, dort war er 1886–1903 auch Lehrer an der Musikvereinsschule, 1889–14 am Blindeninstitut, nach einem Klavierstudium 1897–99 (Staatsprüfung 1904) ab 1909 daneben am Brünner Lehrerseminar. 1910–25 war er Mitglied der Prüfungskommission für allgemeine Volks- und Bürgerschulen, ab 1917 auch Chordirektor an St. Jakob.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1918
Werke
Messe und andere Kirchenmusikwerke; Singspiel; 2 Märchenspiele; Kantate; Männerchöre, Lieder.
Literatur
- ÖBL 7 (1978)
- Kürschner 1954, 1673
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Pawlik, Oswald“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc89 (abgerufen am )
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