Studierte in Budapest Violine (bei J. v. Hubay) und Komposition (bei Zoltán Kodály). War Konzertmeister in Luzern/CH (1924–26) und Budapest (1926/27). 1927–33 war er in Berlin als Solist tätig, zuletzt am Jüdischen Kulturzentrum. Nach Anstellungen in Baku (ab 1935) und Budapest (1937) ging P. 1938 ins Exil nach Israel, wo er Solobratschist des Israelischen Philharmonischen Orchesters (1938–56), Mitglied des Israelischen Streichquartetts (1939–54) und ab 1951 Leiter (Prof. 1961) der MAkad. in Tel Aviv war. Als Komponist verband er europäische Traditionen mit jüdischer Volksmusik und Zwölftontechnik.
Ehrungen
- Preis des Staates Israel 1954
Werke
Orchesterwerke; Kammermusik; Lieder.
Literatur
- NGroveD 19 (2001)
- Orpheus im Exil 1995
- Riemann 1961 u. 1975
- [Kat] Vertreibung des Geistigen 1985
- W. Y. Elias, O. P. 1978
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Partos, Ödön“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc5a (abgerufen am )
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