Besuchte die Präparandie in Linz, wo er 1801 das Lehrzeugnis erhielt. 1801–38 ist er als Schullehrer in Diersbach (Innviertel) nachweisbar. Teile seiner musikalischen Bestände wurden im Zuge der sog. Sonnleithner-Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien 1819 von ihm eingesandt. Diese weisen ihn auch als Komponisten aus (alle W-Wgm VI/41.154 bzw. VI/41.155).
Werke
Alterthum in Ehren (nur Text erhalten); Der heilig Ehestand (3-stimmig); Frohlocket hoch (3-stimmig); Heilig ist Jesus ohne End (4-stimmig); Hier bei dieser Todten Bahre (nur Text erhalten); Seht das Band ist jetzt geschlossen (nur Canto erhalten); Sieh o Mensch (nur Text erhalten); Was sehen wir an heute wieder (nur Text erhalten); Wenn Tage, Wochen, Jahre (4-stimmig).
Literatur
- W. Deutsch/G. Hofer, Die Volksmusiksammlung der Musikfreunde in Wien (Sonnleithner-Slg.) 1 (969), 139, 146
- versch. Lehrerverzeichnisse der Diözese Linz 1826–43
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
14.6.2012Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Parthauser, Simon“ (14.6.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002b3a42 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

