Studierte Harfe und arbeitete in London bei einem Harfenbauer. Nach Konzertreisen in Deutschland (1830) und Italien (1833) wurde er in Wien 1836 Solo-Harfenist an der Hofoper, wo er aber nur zwei Jahre blieb; Unterricht bei I. v. Seyfried. Nach einem Aufenthalt in London reiste er 1839–42 in den Orient. 1842 erwarb er eine Doppelpedalharfe von Pierre Erard, die ihn zu ungewöhnlichen Techniken inspirierte. 1847 ging er wieder nach Wien, wurde k. k. Kammervirtuose, gab Konzerte und komponierte. Er war mit M. Lewy verheiratet.
Werke
über 80 Werke f. Solohf. (Konzerte; Fantasie Sounds of Ossian; Grande fantaisie brillante f. Hf. u. Kl. [gem. m. C. Czerny]); Symphonie, 2 Klavierkonzerte; Oper The Legend of Teignmouth; Voyage d’un Harpiste en Orient. Recueil d’Airs et de mélodies populaires en Turquie et en Asie mineure op. 62.
Literatur
- NGroveD 19 (2001)
- Wurzbach 21 (1870)
- H. J. Zingel, Harfenmusik im 19. Jh. 1976 [Foto]
- E. Hanslick, Gesch. des Concertwesens in Wien 1 (1869)
- Allgemeine Wr. Musik-Ztg. 23.9.1841, 479
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
22.6.2020Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Parish Alvars, Elias (eig. Eli Parish)“ (22.6.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc52 (abgerufen am )
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