Studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt (bei Friedrich Wilhelm Franke, Arnold Kleffel und Franz Wüllner) und versah ab 1891 den Organistendienst in Köln-Poll. Weitere Orgel- und Gesangstudien betrieb er an der MHsch. in Stuttgart/D (bei Samuel de Lange und Otto? Freytag), nach 1909 war er als Chormeister von verschiedenen Gesangvereinen und als Musiklehrer in Geislingen/D tätig. 1923–43 Chorleiter und Organist an der Mariä-Geburt-Kirche sowie Lehrer am Prof. Patzig-Konservatorium in Essen/D. Anschließend in Vorarlberg, war er als Kirchenmusiker und Konzertorganist in Bludenz (1944) und Dornbirn-St. Marein (1946–52) tätig.
Werke
Messen (Christkönigs-Festmesse UA 1941), Chöre, Motetten (Attolite portas UA 1932), Kantaten (Ölbergstunde), Lieder, Bühnenmusiken; Orgel- und Kammermusik.
Literatur
- F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954
- E. Schneider in SK 9/2 (1961/62)
- O. Lutz in ÖMZ 25/8 (1970)
- Slg. Moißl
- Mitt. A. Bösch-Niederer
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Paffendorf, Wilhelm (Willy, Willi)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dc2b (abgerufen am )
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