Ochman, Wiesław

* 6.2.1937 Warschau

Sänger (Tenor) und Regisseur

1954–60 Ausbildung als Keramiker an der Technischen Akad. in Krakau (Kraków/PL), währenddessen 1955–59 privater Gesangsunterricht bei Gustaw Serafin (1892–1980), 1960–63 bei Maria Szłapaková. Seit seinem Debüt 1960 in Bytom/PL zahlreiche Erfolge an den wichtigsten Opernbühnen Polens (Bytom, Krakau, Lodz, Warschau). Seit 1966 Auftritte auf den wichtigsten Bühnen der Welt (u. a. Berlin, Hamburg/D, Genf, Glyndebourne/GB, Mailand, Moskau, München, Paris, Chicago/USA, San Francisco/USA, New York/USA [hier seit 1975 Ensemblemitglied an der Metropolitan Opera]). Seit 1973 auch in Österreich tätig: an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen, wo er sein Repertoire um Mozartpartien erweiterte und als Idomeneo unter K. Böhm und als Narraboth in Salome unter H. v. Karajan Erfolge verbuchen konnte. 1973 Titelrolle in einer Verfilmung von Der Zarewitsch (F. Lehár) in der Regie von Arthur Maria Rabenalt. 1975 trat er als Alfred in der 100. Inszenierung der Fledermaus von Joh. Strauss Sohn im Theater an der Wien auf. Daneben nahm er für verschiedene Plattenfirmen zahlreiche Schallplatten auf, u. a. Jenůfa 1982 mit den Wiener Philharmonikern. Naxos bewarb ihn als ersten weltberühmten polnischen Tenor seit J. Kiepura.

Werke

Schallplattenaufnahmen.

Literatur

Autor:innen

  • Piotr Szalsza
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

9.5.2023

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Piotr Szalsza, Art. „Ochman, Wiesław“ (9.5.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db9f (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.