Nach privatem Klavierunterricht (1929–36) studierte er 1937–49 an der Wiener MAkad. Theorie, Dirigieren (u. a. bei H. Swarowsky und Clemens Krauss) und Komposition (bei A. Uhl). Am Prayner Konservatorium nahm er Orgelunterricht. Ab 1949 war N. Organist an der Evangelischen Kirche, gab Privatunterricht und konzertierte. 1954–86 lehrte er an der MAkad. bzw. MHsch. Wien (u. a. Improvisation an der Abteilung Musikerziehung, ab 1962 im Fach Musiktherapie).
Ehrungen
- Preis für evangelische Kirchenmusik 1950
- Preis der Wiener Symphoniker 1952
- Österr. Staatspreis 1962
- Prof.-Titel 1963
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1964
Werke
Werke f. Orch. (5 Symphonien); Kammermusik; Oper Vicoa 1982/83, Oratorien (Via passionis 1961; Nox Mortis 1967), Messen, Kantaten, Motetten, Liederzyklen; Orgelwerke.
Schriften
- Über das sinfonische Werk von Alexander Skrjabin in ME 26/2–3 (1972/73)
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- Goertz 1979 u. 1994
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
- www.oegzm.at (5/2015)
Links
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
12.5.2015Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Nußgruber, Walther“ (12.5.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db84 (abgerufen am )
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