Sohn von Johann Gottlieb, der als Prof. am Grazer Joanneum unterrichtete, studierte nach erster Ausbildung in seiner Heimatstadt 1878 bei Henri Vieuxtemps in Brüssel sowie 1883 bei Lambert Joseph Massart in Paris. Danach als Konzertmeister in Belgien, Spanien, Russland und Deutschland tätig, studierte N. noch Komposition bei Ludwig Bußler und Friedrich Gernsheim in Berlin sowie Kontrapunkt bei Otto Klauwell in Köln/D. 1895 gründete er ein Konservatorium in Krefeld/D, leitete später ein Konservatorium in Düsseldorf/D und wurde 1901 Lehrer am Stern-Konservatorium in Berlin. 1907–11 unterrichtete er in Dresden/D, ab 1915 lebte er in Rottach.
Werke
Oper Der Schleier der Beatrice, Männerchöre, Lieder, Symphonie (Vita), Kaleidoskop (Orchestervariationen), Violinkonzert, Kammermusik, Klavierstücke.
Literatur
- ÖBL 7 (1978)
- MGG 9 (1961)
- Riemann 1961 u. 1975
- StMl 1962–66
- F-A 1936
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Noren (eig. Gottlieb), Heinrich Suso Johannes“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db61 (abgerufen am )
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