Erlernte zuerst das Schneiderhandwerk in Veszprém/H, sang ab 1861 im Chor der Synagoge; anschließend Chorist in Wien, wo er mit Hilfe F. v. Suppés Gesang studierte. 1873/74 Chorsänger in der Synagoge von Raab (Győr/H), 1874 Chorist, 1878 Solist am Budapester Nationaltheater, 1884–1905 Engagement an die Hofoper von Budapest (sang bei der Eröffnungsvorstellung den Sarastro in W. A. Mozarts Zauberflöte), wo er große Erfolge feierte; gastierte u. a. 1881 an der Wiener Hofoper. Auch N.s Frau Hermine (1875–?) und sein Sohn Bernart (1863–1935 [Ulrich: 1938]) wirkten an der Budapester Hofoper.
Literatur
- K-R 1997, 2002
- ÖBL 7 (1978)
- Ulrich 1997
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Ney, Dávid“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db3c (abgerufen am )
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