Erhielt Musikunterricht in Brünn. 1759–63 war er Kammerdiener und Musikdirektor in Kremsier. Nach einem Auftrag für die Krönung Josephs II. zum römischen König in Frankfurt a. M./D war er 1764/65 in Krakau angestellt. Ab 1769 war N. Musikdirektor der Kathedrale von Olmütz. In den 1760er Jahren schrieb er vermutlich Barytontrios für N. (I.) Esterházy.
Werke
7 Messen, 2 Requien, Litaneien; Symphonien, Partiten, Streichquartette und -trios, Sonate.
Literatur
- NGroveD 17 (2001)
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
16.5.2004Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Neumann, Anton“ (16.5.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001db22 (abgerufen am )
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