Wurde 1813 als Nachfolger von Jakob Köck ständischer Musikdirektor in Klagenfurt und zur Führung einer MSch. verpflichtet, die 1817 noch bestand. Als Chorregent zu St. Egyd brachte er u. a. 1819 die F-Dur-Messe von L. Cherubini zur Aufführung. 1828–40 gehörte N. als ausübendes Mitglied und Instrumenteninspektor dem Musikverein für Kärnten an, 1840–42 war er dessen Kapellmeister. Als viel gefragter Gesangslehrer unterrichtete er am Musikverein und gab auch Privatstunden.
Literatur
- G. Antesberger, Klagenfurter Musikleben 1978
- H. Federhofer in Carinthia I 143 (1953)
- MGÖ 2 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
16.5.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Nepomutzky, Johann“ (16.5.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dafc (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

