Erlernte mit acht Jahren Akkordeon, spielte mit 18 erstmals in einer Kapelle. Ab 1951 Postbeamter. Seit 1955 komponierte N. Wienerlieder, deren Texte häufig von seiner Frau Hermi (eig. Hermine Ludmilla, geb. Kaineder, * 1.12.1927 Wien?, † 11.1.2009 Wien? [begr. Wien]) stammen. Spielte zuerst beim Heurigen, später bei Veranstaltungen. Mit seinem langjährigen Partner Hans Feigl und der Sängerin Ossy Molzer (* 9.2.1932 Wien) bildete N. 1973 ein Trio. Seit 1977 Zusammenarbeit mit Leopold Hofbauer (* 3.4.1948 Wien) in einem ebenso erfolgreichen Duo. Auftritte in Rundfunk und Fernsehen.
Ehrungen
- Hut vom Lieben Augustin 1974
- Robert-Stolz-Medaille 1975
- Johann-Strauß-Plakette 1976
Werke
Geh net allane durchs Leben; A paar Bleamerln; Zwa alte Weaner; Beim Windradl.
Literatur
- Hauenstein 1979
- Lang 1986
- Who is who in Öst. 1997
- https://musik-austria.at/mensch/karl-nemec/ (5/2025)
- www.friedhoefewien.at (1/2018)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
8.1.2019Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Nemec, Karl“ (8.1.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001daf4 (abgerufen am )
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