War von 1.4.1604–1619 am Hof von Erzhzg. Ferdinand in Graz tätig und trug zwei Motetten zu der diesem gewidmeten Sammlung Parnassus musicus Ferdinandaeus (1615) bei. Seinen eigenen Druck mit ein- bis dreistimmigen weltlichen Monodien hatte er 1613 Ferdinands Bruder Maximilian Ernst gewidmet. Als Ferdinand II. 1619 als Kaiser nach Wien zog, nahm er Mutis als Kaplan in seiner Hofkapelle mit.
Werke
Musiche a una, doi e tre voci, Venezia 1613 (DTÖ 125 [1973]).
Literatur
- NGroveD 16 (2001)
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Mutis, Bartolomeo, Conte di Cesana“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001daba (abgerufen am )
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