Musil, Bartolo (Bartholomäus)

* 21.4.1974 Klagenfurt

Sänger (Bariton), Komponist

Erhielt ab 1978 Musikunterricht (Klavier) in Klagenfurt, begann mit 8 Jahren zu komponieren und studierte 1985–89 Komposition am Salzburger Mozarteum (bei G. Wimberger), 1989–96 bei I. Eröd und E. Urbanner an der MHsch. Wien (Diplom 1997). Daneben absolvierte M. eine Gesangsausbildung in Wien (u. a. bei W. Berry), Detmold/D (bei Thomas Quasthoff) und London (bei Jessica Cash, 1997–2000; Besuch zahlreicher Fortbildungskurse und Meisterklassen. Schauspielausbildung bei Gabrielle Scharnitzky in Berlin (2000–03). Tätigkeit als Opern- und Konzertsänger (auch Alte Musik), Korrepetitor und Stimmbildner. Als Komponist Auftragswerke u. a. für die GdM, die Wiener Konzerthausgesellschaft, den Carinthischen Sommer und die Jeunesses Musicales. 2011–14 Doktoratsstudium an der Kunstuniversität Graz (Dr. art. 2014), seit 2015 ist M. Prof. für Gesang am Mozarteum Salzburg.

Ehrungen

  • Förderungspreis des Landes Kärnten 1993
  • Förderungsstipendium der Stadt Wien 1995
  • Czibulka-Stipendium der MHsch. Wien 1997
  • Deuxième Grand Prix u. Prix Fauré beim Concours International de la Mélodie Française de Toulouse/F 2001
  • Premier Prix beim Concours International de la Mélodie Française de Toulouse 2005
  • Sonderpreis beim L’Orfeo-Wettbewerb der UNESCO 2007

Werke

Kurzoper Die Wirklichkeit [T: H. Vogg] 1994; Stabat Mater f. Soli, Org. u. Orch. 1992; SCHÖN!trauerwunschkonzert f. Kammerorch. u. 2 Sänger 1994; Lieder.

Schriften

Literatur

Autoren

  • Alexander Rausch
  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

19.7.2019

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Alexander Rausch, Art. „Musil, Bartolo (Bartholomäus)“ (19.7.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dab2 (abgerufen am )

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