Studierte an der Wiener MAkad. Violine (bei O. Steinbauer), 1948–51 bei J. Marx Komposition, 1951–60 Zwölfton-Klangreihen-Lehre bei O. Steinbauer sowie 1958–65 an der Univ. Wien Musikwissenschaft und Kunstgeschichte (Dr. 1965). War zunächst Pflicht- und Hauptschullehrer, 1971–85 Prof. an der Pädagogischen Akad. der Erzdiözese Wien. Seit 1967 wirkte er zudem als Musikkritiker für Wiener Zeitungen (Volksblatt, Kurier, Die Furche), war seit 1967 über 30 Jahre lang Musik- und Literatur-Rezensent der Wiener Zeitung. Als Komponist schrieb er dodekaphone Klangreihenwerke (Zwölftontechnik) im Stil seines Lehrers Steinbauer, ab Mitte der 1960er Jahre komponiert er atonal-chromatisch mit freier Verwendung von Zwölftonreihen.
Ehrungen
- Prof.-Titel. 1985
Werke
Kirchenmusik (u. a. Messe für Streichquartett); Werke für Orch., für Chor u. Orch.; Kantaten (Iphigenie; Vom Weltgrund und der Weltweise); Kammermusik (Streichquartette; Sonaten f. V. u. Kl.); Klaviermusik; Chöre und Lieder.
Schriften
- Studien zu Regers Personalstil an Hand seiner Violin-Klavier-Sonaten, Diss. Wien 1964
- zahlreiche Aufsätze u. a. für die ÖMZ.
Literatur
- Who is who in Öst. 1997
- P. Hoffer (Hg.), Kulturjournalisten-Hb. 1987 für Österreich 1987
- www.mica.at (4/2004) [mit WV]
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.1.2018Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Müller, Hans Herbert“ (18.1.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da4d (abgerufen am )
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