Muck, Karl (Carl)

* 22.10.1859 Darmstadt/D, † 3.3.1940 Stuttgart/D (begr. Graz)

Dirigent

Studium in Heidelberg/D und Leipzig/D (Dr. phil., Klavier am Leipziger Konservatorium bei C. H. Reinecke). 1880 erste öffentliche Auftritte als Pianist und Dirigent. Als Dirigent Engagements in Zürich/CH, Brünn und Salzburg, 1884–86 Graz, 1886–92 Prag, 1892–1912 Berlin (erster Dirigent an der Königlichen Hofoper unter den Linden), 1904–06 Wien (Gastdirigent der Philharmonischen Konzerte, Wiener Philharmoniker), 1906–08 und 1912–19 Boston/USA (Boston Symphony Orchestra), 1922–33 Hamburg/D. Dirigate in allen europäischen Hauptstädten. M. spielte für das Kulturleben in Graz eine überaus bedeutende Rolle (Aufführung von Lohengrin 1884, Eröffnung des Stefaniensaals 1885, österreichische EA der 7. Symphonie von A. Bruckner 1886).

Gedenkstätten

  • Gedenkstein in der „Dr.-Muck-Anlage“ beim Opernhaus Graz

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Ingeborg Harer

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Ingeborg Harer, Art. „Muck, Karl (Carl)“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da3b (abgerufen am )

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