Moysé, Johann

* 1700 (Ort?), † 24.6.1771 Wien

Orgelbauer

Zw. 1724/38 als selbständiger Orgelbauer nachweisbar, bei seinem Tod wurde er aber als Hoforgelmacheradjunkt (seit 1733) bezeichnet. Von seinen Werken hat sich nur das Gehäuse seiner ältesten Orgel erhalten. Sie wurde 1724 für die Minoritenkirche in Krems-Stein/NÖ erbaut und 1796 nach Scheibbs/NÖ übertragen.

Werke

Kasten/NÖ 1725 (7/I); St. Pölten Dom 1726; Zwettl 1726/27 (8/I); Scheibbs/NÖ 1729 (16/II); Lunz am See/NÖ 1732; Böheimkirchen/NÖ und Mank/NÖ 1734; Biedermannsdorf/NÖ und Bockfließ/NÖ 1737; Wien Lichtenthal 1738 (10/I).

Literatur

Autor

  • Gottfried Allmer

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Gottfried Allmer, Art. „Moysé, Johann“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da2e (abgerufen am )

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